Wie viele Calls braucht ein qualifizierter Termin?
Branchen-Benchmarks aus 10.000+ dokumentierten B2B-Outbound-Calls. Was schlechte, mittlere und sehr gute Kampagnen unterscheidet, und warum 90 % aller Akquise-Anbieter dir nie ehrliche Zahlen nennen.
Wenn du schon einmal mit einer B2B-Akquise-Agentur gesprochen hast, kennst du das: „Wir liefern dir 30 Termine pro Monat." Klingt gut. Frag dann mal nach, bei wie vielen Calls. Stille. Oder vage: „Hängt vom Markt ab."
Bei SalesDrive haben wir in den letzten 24 Monaten über 10.000 dokumentierte Outbound-Calls ausgewertet. Hier sind die echten Zahlen, und die Hebel, die den Unterschied zwischen 1 % und 3 % Termin-Quote ausmachen.
Die nackte Realität: 1 % bis 3 %
Die wichtigste Zahl in der B2B-Kaltakquise heißt Termin-Quote, also der Anteil aller getätigten Calls, aus denen ein qualifiziertes Erstgespräch wird. Über alle unsere Branchen hinweg liegen wir in diesem Korridor:
- Worst Case · 1 %: Schlecht qualifizierte Liste, generisches Opening, kein Branchen-Match. Bei 3.000 Calls/Monat sind das 30 Erstgespräche.
- Mittel · 2 %: Solide Liste, getestetes Skript, klare Zielperson. 60 Erstgespräche bei 3.000 Calls.
- Top · 3 %: Lookalike-Liste, branchen-spezifisches Opening, mehrfach iteriert. 90 Erstgespräche bei 3.000 Calls.
Wer dir 5 % oder gar 10 % verspricht, redet entweder von einer extremen Nische, von Warm-Calls oder von Werten, die er in der Buchhaltung schöngerechnet hat.
Was die Top-3 %-Kampagnen anders machen
Wir haben uns die obersten 15 % unserer Kampagnen angeschaut, die, die konstant über 2,5 % Termin-Quote liefern. Drei Faktoren erklären 80 % des Unterschieds:
1. Die Liste ist der Hebel, nicht das Skript
Das größte Missverständnis: Leute denken, ein besseres Opening würde den Durchbruch bringen. Die Realität: Wenn du die falsche Liste anrufst, ist jedes Opening verloren. Unsere Top-Kampagnen arbeiten mit Lookalike-Listen, die wir aus den letzten 30 Bestandskunden des Mandanten extrahieren. Branche, Größenordnung, Entscheidungs-Setup, alles muss matchen.
2. Branchen-Match beim Sprecher
Wir testen es jeden Monat: Wenn unser SalesAgent aus derselben Branche kommt (oder zumindest deren Sprache spricht), steigt die Termin-Quote um +0,4 bis +0,6 Prozentpunkte. Klingt klein. Bei 3.000 Calls/Monat sind das 12–18 zusätzliche Termine. Bei 25.000 € Auftragswert und 55 % Closing-Rate sind das 165.000–250.000 € zusätzliche Pipeline pro Monat.
3. Iteration jede Woche, nicht jedes Quartal
Schlechte Anbieter halten 90 Tage an einem Skript fest, bevor sie es anfassen. Unsere Top-Kampagnen iterieren wöchentlich. Was sagen die Entscheider gerade gehäuft? Welches Argument kommt nicht durch? Wir analysieren jeden Call nach 21 Qualitätskriterien per KI und passen Opening + Einwand-Behandlung jeden Freitag an.
Branchen-Übersicht (Stand Mai 2026)
Termin-Quoten aus unseren letzten 6 Monaten Live-Kampagnen:
- Markenagenturen: 1,8 %, 2,9 %
- Filmproduktion & 3D: 2,1 %, 3,2 %
- Industrielle Kommunikation: 1,4 %, 2,4 %
- Software & SaaS: 1,6 %, 2,8 %
- Personalberatung: 1,9 %, 3,1 %
- PR & Kommunikation: 1,7 %, 2,6 %
Was du brauchst, damit das funktioniert
Auch die beste Kampagne scheitert, wenn drei Voraussetzungen nicht erfüllt sind:
- Auftragswert ab 5.000 €. Unter 5.000 € Customer Lifetime Value rechnet sich Outbound mathematisch nicht. Das Programm finanziert sich nicht.
- Du closest selbst. Wir liefern qualifizierte Termine. Den Auftrag holst du. Wer das Closing nicht selbst macht, verliert die Skill-Loop.
- Wöchentliches Feedback. 30 Minuten pro Woche von dir, mehr brauchen wir nicht. Aber diese 30 Minuten sind nicht verhandelbar.
Die Show-Up-Falle
Viele Anbieter rechnen mit „terminierten Erstgesprächen". Das ist nicht die ehrliche Zahl. Realistischer Show-Up-Schnitt liegt bei 85 %, also 15 % der Termine kommen nicht zustande. Beim Folge-Strategiegespräch (wenn der Lead also schon einmal mit dir gesprochen hat) sind es nochmal 85 % Show-Up.
Rechne mit beiden Faktoren. Sonst kalkulierst du deine Pipeline um 27,75 % zu hoch.
„Die Branchen-Termin-Quote liegt zwischen 1 und 3 %. Closing-Rate unserer Mandanten im Schnitt bei 55 %. Mit echten Show-Up-Raten gerechnet. Alles andere ist Marketing-Math."
Wie das in deinem Setup aussieht
Statt allgemeiner Zahlen kannst du dir live durchrechnen, wie deine Pipeline aussehen würde. Im Pipeline-Rechner auf unserer Startseite kannst du Calls/Monat, Termin-Quote, Closing-Rate und Auftragswert einstellen, und siehst sofort die realistische 90-Tage-Pipeline.
Oder du sprichst direkt mit mir. 30 Minuten, kostenlos, ohne Pitch.
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